Herausforderung
Klimawandel – Handeln, aber
wie ?
Der fehlende Schnee im
Harz führte es den 20
Teilnehmerinnen des Seminars
“ Herausforderung
Klimawandel – Handeln, aber
wie?” deutlich vor Augen.
Das Klima ändert sich
schneller, als uns lieb ist,
die
Jahresdurchschnittstemperaturen
steigen – Handeln ist also
dringend notwendig!
Das hochaktuelle
Seminar-Thema wurde
initiiert und veranstaltet
durch die Kreisverbände der
Landfrauen Gifhorn Nord und
Süd sowie die
Kreisarbeitsgemeinschaft der
ländlichen
Erwachsenenbildung (LEB) und
fand im Haus am Steinberg in
Goslar statt.
Die dreitägige Veranstaltung
begann auf Einladung des
Betriebsratsmitgliedes Klaus
Schneck mit einer Exkursion
zu Volkswagen Wolfsburg.
Hier stand im Mittelpunkt,
welche Anstrengungen VW für
die nachhaltige Entwicklung
und Produktion von
Kraftfahrzeugen unternimmt.

Über die aktuellen
Ergebnisse der
Klimaforschung informierte
sodann Franz-Josef Löpmeier
vom Deutschen Wetterdienst
Braunschweig. Eindrucksvoll
referierte er die
Zusammenhänge von Wetter,
Witterung und globalem
Klima, wies auf den Ernst
der Lage hin, warnte aber
vor allzu großer Hysterie.
Einen besonderer Schwerpunkt
nahm der Bereich “
Klimaschutz durch
Wirtschaften im privaten und
geschäftlichen Bereich “
ein, dem sich die Ökonomin
Prof. Dr. Adelheid Biesecker
von der Universtät Bremen
widmete.

Hier stand der
Zusammenhang zwischen
Ökonomie, Ökologie und
Sozialem im Mittelpunkt,
wobei Strategien und
Konzepte zur Nachhaltigkeit
für Produzenten und
Verbraucher diskutiert und
auf den Prüfstand gestellt
wurden. “ Global denken und
lokal handeln” ist die
Devise, die sich an
Beispielen wie
Abfallvermeidung, Fair
handeln und einkaufen sowie
Kreislaufwirtschaftssystemen
deutlich machte.
Den Abschluss des Seminars
bildete das Referat von
Prof. Dr. Hans-Joachim
Weigel vom Institut für
Biouniversität des Johann
Heinrich von Thünen
Instituts Braunschweig ( der
ehem. FAL). Er schlug den
Bogen zwischen globaler
Klimaveränderung und den
Auswirkungen auf die
internationale und nationale
– niedersächsische –
Landwirtschaft. Auch hier
wurde deutlich, dass mit
gravierenden Folgen
gerechnet werden muss und es
daher darum geht,
international und national
die Forschung
voranzutreiben, um geeignete
Antworten auf klimabedingte
Veränderungen zu finden.
Schon jetzt arbeiten die
Kreisverbände der Landfrauen
am Thema nachhaltiges
Wirtschaften: mit der
Teilnahme am
EU-Förderprogramm “
Transparenz schaffen” soll
die Produktionskette
zwischen Erzeuger und
Verbraucher für Schüler im
Mittelpunkt künftiger
Fortbildungsveranstaltungen
an Schulen stehen.

Weitere
Auskünfte erteilt:Ilsemarie
Dralle, Kreisverband Gifhorn
Süd 05303/4295 |