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>>Kreisverbandsseminar 2008 <<


Herausforderung Klimawandel – Handeln, aber wie ?

Der fehlende Schnee im Harz führte es den 20 Teilnehmerinnen des Seminars “ Herausforderung Klimawandel – Handeln, aber wie?” deutlich vor Augen. Das Klima ändert sich schneller, als uns lieb ist, die Jahresdurchschnittstemperaturen steigen – Handeln ist also dringend notwendig!
Das hochaktuelle Seminar-Thema wurde initiiert und veranstaltet durch die Kreisverbände der Landfrauen Gifhorn Nord und Süd sowie die Kreisarbeitsgemeinschaft der ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) und fand im Haus am Steinberg in Goslar statt.
Die dreitägige Veranstaltung begann auf Einladung des Betriebsratsmitgliedes Klaus Schneck mit einer Exkursion zu Volkswagen Wolfsburg. Hier stand im Mittelpunkt, welche Anstrengungen VW für die nachhaltige Entwicklung und Produktion von Kraftfahrzeugen unternimmt.



Über die aktuellen Ergebnisse der Klimaforschung informierte sodann Franz-Josef Löpmeier vom Deutschen Wetterdienst Braunschweig. Eindrucksvoll referierte er die Zusammenhänge von Wetter, Witterung und globalem Klima, wies auf den Ernst der Lage hin, warnte aber vor allzu großer Hysterie.
Einen besonderer Schwerpunkt nahm der Bereich “ Klimaschutz durch Wirtschaften im privaten und geschäftlichen Bereich “ ein, dem sich die Ökonomin Prof. Dr. Adelheid Biesecker von der Universtät Bremen widmete.

 

Hier stand der Zusammenhang zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem im Mittelpunkt, wobei Strategien und Konzepte zur Nachhaltigkeit für Produzenten und Verbraucher diskutiert und auf den Prüfstand gestellt wurden. “ Global denken und lokal handeln” ist die Devise, die sich an Beispielen wie Abfallvermeidung, Fair handeln und einkaufen sowie Kreislaufwirtschaftssystemen deutlich machte.
Den Abschluss des Seminars bildete das Referat von Prof. Dr. Hans-Joachim Weigel vom Institut für Biouniversität des Johann Heinrich von Thünen Instituts Braunschweig ( der ehem. FAL). Er schlug den Bogen zwischen globaler Klimaveränderung und den Auswirkungen auf die internationale und nationale – niedersächsische – Landwirtschaft. Auch hier wurde deutlich, dass mit gravierenden Folgen gerechnet werden muss und es daher darum geht, international und national die Forschung voranzutreiben, um geeignete Antworten auf klimabedingte Veränderungen zu finden.
Schon jetzt arbeiten die Kreisverbände der Landfrauen am Thema nachhaltiges Wirtschaften: mit der Teilnahme am EU-Förderprogramm “ Transparenz schaffen” soll die Produktionskette zwischen Erzeuger und Verbraucher für Schüler im Mittelpunkt künftiger Fortbildungsveranstaltungen an Schulen stehen.

Weitere Auskünfte erteilt:Ilsemarie Dralle, Kreisverband Gifhorn Süd 05303/4295

 
 


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