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Blasenschwäche aus der Tabuzone zu holen und sie zu verhindern, ist
das Ziel des gemeinsamen Projektes des Landfrauenverbandes
Weser-Ems, des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover und
des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und
Gesundheit.
Nachdem das Projekt erfolgreich in einigen Modellkreisen
durchgeführt wurde, kommen nach und nach andere Landkreise in den
Genuss dieses Projektes, unter anderem auch der Landkreis Gifhorn.
Im Herbst 2008 werden zweiteilige Veranstaltungen mit besonders
geschulten Physiotherapeuten in den Landfrauenvereinen stattfinden.
Es werden Übungen und Maßnahmen gezeigt, die das Problem
"Blasenschwäche" erst gar nicht entstehen lassen. Denn fast alle
Frauen sind im Laufe ihres Lebens durch Lebensumstände wie Geburt,
Wechseljahre, Operationen usw. von verschiedenen Formen der
Inkontinenz bedroht. Oft beginnt Blasenschwäche mit leichtem
Harnverlust beim Husten, Lachen und Niesen und verschlimmert sich.
Leider wird wenig über das Problem gesprochen und auch keine Hilfe
gesucht.
Dieses Projekt möchte diese Hilfe bieten und das Thema
Inkontinenz offen und gleichzeitig einfühlsam behandeln, damit
Lachen, Husten usw. unbeschwert möglich ist. Angesprochen werden
nicht nur betroffene Frauen, eingeladen sind alle Frauen, die dieser
Erkrankung vorbeugen wollen.
Unter Anleitung von speziell geschulten Physiotherapeuten
- werden Ihre Fragen beantwortet
- praktisches und theoretisches Wissen rund um den Beckenboden
vermittelt
- kommen Risiken und althergebrachte Vorurteile zur Sprache
- erlernen Sie Becken schonende Techniken für den Alltag
- erarbeiten Sie ein Übungsprogramm für zu Hause
- erfahren Sie, wie - auch in jüngerem Lebensalter - einer
Harninkontinenz
(z. B. nach einer Geburt) vorgebeugt werden kann
- erfahren Sie, welche therapeutischen und präventiven
Möglichkeiten die moderne Physiotherapie bietet
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